Verlust eines geliebten Menschen wie damit umgehen?
Jede Person verarbeitet ihren Verlust in ihrem eigenen Rhythmus und auf unterschiedliche Weise. Er dient dazu, uns vor Gefühlen abzuschirmen, für die wir noch nicht bereit sind. In Zeiten von tiefen Verlusten fühlen sich Menschen wie betäubt. Sie verstehen nicht, weshalb sie keinen Kontakt zu ihren Gefühlen haben.
Wenn du trauerst
Die Erinnerung an ihn wird Sie im Laufe der Zeit jedoch nicht mehr so stark schmerzen. Der Tod eines geliebten Menschen hinterlässt eine schmerzliche Lücke in unserem Leben. Gefühle, die wir bisher nie oder nie in dieser Stärke erlebt haben, bestimmen plötzlich unseren Alltag.
Durch sie werdet ihr euch wiedersehen – außerhalb von Zeit und Raum. Vielleicht hilft dir das zu verstehen, dass auch du diese Erinnerungenin Form von den Tagebüchern nicht brauchst. Befreie auch du dich – wie die Person, die gehen durfte – von den Geschichten. Diese Gewissheit macht den Tod für mich erträglicher und hilft mir, mit diesem Zustand umzugehen.
Doch in dieser schmerzlichen Erfahrung liegt auch die Chance, dein Mitgefühl für andere zu vertiefen. Durch deine eigene Trauer entwickelst du ein feines Gespür für die Gefühle und Nöte deiner Mitmenschen. Es gibt eine große Kluft zwischen wissen und verstehen, und auch eine große Kluft zwischen verstehen und akzeptieren. In unserem Online-Magazin finden Sie regelmäßig spannende Artikel, medizinische Hintergrundberichte & hilfreiche Tipps der Helios Medizin-Experten. Die Medizin entdeckt immer mehr den Wald als Therapieraum. Gerade für Menschen mit einer Herzerkrankung kann sich der Waldspaziergang positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken.
Vermeide Aussagen wie “Du hast jetzt genug getrauert” – jeder braucht seine eigene Zeit für die Bewältigung der Trauer, dafür gibt es kein allgemein gültiges Maß. Versuche auch nicht, den Verlust des anderen zu relativieren, z.B. Mit Worten wie “Wenigstens hast du noch dein anderes Kind” – ein Mensch lässt sich nicht durch einen anderen ersetzen. Überdies fühlen sich die Trauernden durch solche Aussagen in ihrer Trauer nicht ernst genommen.
Damit das nicht passiert, muss ich sie immer wieder, wenn sie hochkommt, durchleben und fühlen. Zudem ist es auch wichtig zu verstehen, was mit Trauer zusammen hängt. Trauer bedeutet, dass wir uns von einem geliebten Wesen, einem kostbaren Besitz oder einem Plan bzw. Wenn wir uns dem Gedanken öffnen würden, dass nichts oder niemand je verloren geht und würden wir begreifen wie das Universum funktioniert, so wäre das viel leichter zu ertragen und zu akzeptieren. Denn schlussendlich ist es unsere Anhaftung, unser Festhalten und die Sehnsucht nach dem, was wir nicht mehr in unserem Leben haben, das uns traurig macht. Ich hatte es zunächst nicht als diesen gesehen beziehungsweise mental für mich als ‚Alles trotzdem in Ordnung‘ abgespeichert.
Es sind kleine tägliche Scharniere, mit denen der Weg zur Genesung und zur Verarbeitung des Verlustes erleichtert wird. Denn auch wenn die Gestalt eines geliebten Menschen nie verschwindet, kann jeder lernen, in einem neuen Lebensabschnitt mit der Erinnerung zu leben. Der Verlust eines geliebten Menschen ist ein unvermeidlicher Bestandteil des Lebens. Weinen ist vielen Menschen unangenehm und sie versuchen, die Tränen zu unterdrücken. Langsam gelangen die Trauernden zu einem neuen seelischen Gleichgewicht, es kehrt ein innerer Frieden ein. Die Hinterbliebenen denken immer noch hin und wieder mit Wehmut an den Verstorbenen, blicken aber auch in die Zukunft und schmieden neue Pläne.
Phase des neuen Gleichgewichts
Das Gefühl ‚Ich komme wieder ganz gut zurecht‘, kann durch einen Auslöser wie ein Bild oder ein Lied im Radio gebremst werden. Zugleich können diese Auslöser auch zu einem https://mystakecasino.ch/ neuen Schub von starken Verlustgefühlen führen. Trauer dient dazu, sich an die unwiderruflich veränderte Lebenssituation anzupassen. Sie ist nicht angenehm, aber ein wichtiger Teil des Lebens.
Mache dir bewusst, dass das Entweder-Oder-Denken wie ein Tunnelblick ist. Wenn dein Partner dich verlässt, wirst du nicht zwangsweise einsam dahinvegetieren. Die Diagnose einer ernsthaften Erkrankung bedeutet meist nicht, dass du gleich sterben musst. Die Kündigung deines Vermieters heißt nicht, dass du deinen Schlafsack gedanklich schon unter die Brücke legen solltest. Als erste Maßnahme ist es wichtig, Ihrer Trauer Raum zu geben. Erlauben Sie sich, Ihre Emotionen zu durchleben und Ihre Gefühle zuzulassen.
Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst und finden Sie Wege, um Ihre Trauer auszudrücken. Wenn wir einen Verlust erleiden, sei es der Tod eines geliebten Menschen oder eine andere Art von Verlust, können wir uns überwältigt fühlen. Die Trauer und der Schmerz können uns lähmen und dazu führen, dass wir uns hilflos oder verloren fühlen. Doch die Verarbeitung von Verlusten erlaubt es uns, diese Gefühle anzunehmen und sie Schritt für Schritt zu bewältigen. Das Stichwort dazu ist achtsame Wahrnehmung und dann eine Akzeptanz dieser Gefühle zu entwickeln und immer wieder die Bereitschaft dazu zu haben. Es gibt viele Frauen Hanna arbeitet mit Frauen, die einen großen Respekt oder sogar Angst davor haben, ihrer Trauer zu begegnen.
Sei tolerant zu dir selbst und gib dir die Zeit, die du benötigst, um den Verlust zu bewältigen und deine innere Stärke wiederzufinden. Ein psychologischer Trick, um loslassen zu lernen, ist die Methode des Stoppsagens. Sobald wir das Gefühl haben, dass unsere Gedanken überhand nehmen, hilft es meist laut “Stopp” zu sagen.
- Diese neue Entschlossenheit kann dich zu mutigen Entscheidungen und persönlichem Wachstum inspirieren.
- Was hinter der ganz normalen Verlustangst steckt, ist natürlich individuell und vielschichtig.
- Was du nicht akzeptieren kannst, solltest du einfach vorbeigehen lassen.
- Bei aller Trauer weißt du auch, dass du andere Dinge im Leben hast, die dir Kraft geben.
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Wir durchlaufen beim Abschiednehmen von einem geliebten Menschen 4 Trauerphasen, bis wir wieder zu einem seelischen und körperlichen Gleichgewicht finden. Woran erkenne ich, dass ich professionelle Hilfe brauche, um mit der Trauer umzugehen? Ein Psychologe oder Therapeut kann Ihnen dabei helfen, Werkzeuge zur Bewältigung der Trauer und schwieriger Emotionen zu entwickeln. Manchmal sehen wir nicht warum manches in unserem Leben passiert und es fällt uns schwer das Positive darin zu sehen. In einer mental geprägten Welt fällt es uns schwer einen Verlust zu akzeptieren. Doch manchmal passieren nun mal Dinge, die nicht schön sind und die wir nicht verstehen können oder wollen.
Die verdrängten Emotionen und Gefühle liegen tief in ihnen verborgen, da sie eine Menge Schmerz enthalten. Wir lassen erst zu, diese verdrängten Empfindungen zu spüren, wenn wir ausreichend vorbereitet sind, sie zu verarbeiten. Es gilt besonders für Kinder und Jugendliche die, bis sie erwachsen sind, noch nicht auf die Verarbeitung dieser starken Gefühle vorbereitet sind.
Doch wir sind nun mal Menschen und nicht nur mental gepolt. Wir haben Gefühle und es gibt Ereignisse und Situationen, wo wir uns noch so schlau zureden können. Doch nur wenn wir hinsehen und das Gefühl zulassen, kann auch Heilung stattfinden. Wenn wir große Verluste hinnehmen müssen, geben wir all unsere Energie hinein. Es fällt uns schwer, die andere Seite der Medaille zu betrachten. Sie hilft uns, zu erkennen, dass das, was für uns verloren ging, für eine bestimmte Zeit in unserem Leben sehr wertvoll gewesen ist.
Loslassen lernen bedeutet auch, das Sowohl-Als-Auch-Denken zu üben. Ich verliere etwas, aber was gewinne ich gleichzeitig dadurch? Mein alter Lieblingssatz „In jedem Problem ist mindestens ein Geschenk versteckt“ hat mir dabei schon oft geholfen. Tragen wir nicht alle einen Rucksack mit alten, verletzenden oder sogar traumatischen Situationen mit uns herum?
Für gewöhnlich müssen alle Menschen auf ihrem Lebensweg Verluste hinnehmen. Somit muss jeder von uns früher oder später lernen, einen Verlust zu verarbeiten. Problematisch wird es, wenn wir uns weigern, zu akzeptieren, dass Verluste eine unvermeidliche Notwendigkeit für unser persönliches Wachstum darstellen. Während des gesamten Prozesses der Verlustbewältigung ist es wichtig, auf sich selbst zu achten und Selbstfürsorge zu praktizieren.
Der alte Spruch „Lieben heißt loslassen“ ist schon ein guter. Theoretisch wissen wir alle, dass gegenseitige Abhängigkeit und sich „aufopfern“ kein Zeichen von Liebe ist. Wenn du einen Menschen loslassen möchtest, der dir nicht mehr guttut, begibt dich heraus aus der Opferrolle. Mache dir klar, dass nur du allein für dein Glück verantwortlich bist.
In Zeiten der Trauer ist es leicht, sich selbst zu vernachlässigen. Doch Selbstfürsorge ist in dieser Phase von entscheidender Bedeutung. Nehmen Sie sich bewusst Zeit für sich selbst, um sich auszuruhen, gesund zu essen und sich zu bewegen.
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