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Platz elf in der alpinen Kombination von Crans Montana im Februar 2017 steht als bestes Resultat zu Buche. Im RTL wurde Kappaurer vor genau fünf Jahren in Lienz Zwölfte. Der alpine Skirennsport ist attraktiv, sorgt Jahr für Jahr über Monate hinweg für Spannung, löst Emotionen aus und ist – entschuldigen Sie den Ausdruck – einfach geil.
Herausragendes Vorarlberger Sportwochenende
Nach all den Verletzungen habe ich immer wieder versucht, mich zurückzukämpfen, und das ist mir größtenteils auch gelungen“, so Kappaurer in einer Aussendung des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV). Vor zehn Jahren gab Elisabeth Kappaurer ihr Debüt im Weltcup. Nun beendet die Österreicherin ihre Karriere – mit einem emotionalen Statement. Der Steirer Jakob Wagenhofer, 22, hat mit seinem Rennrad den höchsten Berg der Welt bezwungen. Das will die 30-Jährige aus Bezau im Bregenzerwald auch nach ihrem bislang letzten Eingriff Anfang des Jahres nicht. Allerdings setzen „Lisi“ die Schmerzen doch ordentlich zu und darum hat sie aktuell nur einen großen Wunsch.
- Deshalb ist es nun an der Zeit, auf die Signale meines Körpers zu hören und ein neues Kapitel in meinem Leben aufzuschlagen“, erklärt Elisabeth Kappaurer.
- Fabian Cancellara war der Gladiator des modernen Radsports – ein Fahrer, der Rennen mit brutaler Dominanz entschied.
- Kappaurer hat laut ÖSV-Angaben vom Mittwoch seit ihrer Arthroskopie im Oktober immer wieder mit Problemen im linken Knie zu kämpfen und hat sich zu einer weiteren Operation entschlossen.
- Im Oktober desselben Jahres erlitt die Technik-Spezialistin einen Knorpelschaden, kämpfte sich wieder zurück, musste dann aber erneut operiert werden.
- Wie der ÖSV bekannt gab, ist eine Operation nicht nötig.
Bitter! Die nächste ÖSV-Dame fällt nach Sturz aus
Die in ihrer Skikarriere von zahlreichen Verletzungen zurückgeworfene Vorarlbergerin meldete sich mit Rang 14 als beste Österreicherin zurück. Die Karriere von Kappaurer ist geprägt von Höhen und Tiefen, insbesondere durch wiederholte Verletzungen. Bereits 2015 begann ihre Leidensgeschichte mit einem Knorpelschaden im rechten Knie. Ein schwerer Sturz im September 2018 beim Gletschertraining in Saas-Fee führte zu einem Bruch des linken Schien- und Wadenbeins.
Comeback fix! ÖSV-Ass in Killington zurück im Weltcup
Nach einem Blitzcomeback in Killington, bei dem sie die Qualifikation verpasste, verlor sie ihren Startplatz im ÖSV-Team. Eine weitere Operation im Jänner 2025 brachte keine Wende. In den vergangenen Wochen war der Alltag der Vorarlbergerin von Unsicherheiten geprägt. „In den letzten Wochen war es jeden Tag ungewiss, wie mein Knie auf das Training auf und abseits der Piste reagieren würde. Ein qualitativ gutes Training ist einfach nicht möglich, wenn man nicht schmerzfrei ist“, erklärte Kappaurer dem Schweizer Blick. Diese Unsicherheiten machten es der Skirennläuferin unmöglich, sich optimal auf die Wettkämpfe im Skiweltcup vorzubereiten.
Perfekte Bedingungen für die rot-weiß-roten Ski-Asse, um sich auf die antstehende WM-Saison vorzubereiten. So auch die Vorarlbergerin Elisabeth Kappaurer, die dieser Tage ein ganz spezielles Jubiläum „feierte“. Schon 2017 und 2018 gewann die Vorarlbergin den RTL im Rahmen der österreichischen Meisterschaften. Eisige Pisten, Top-Speed – und der schmale Grat zwischen Triumph und Sturz.
Es haben da mehrere Dinge zusammengespielt.“ Dass sie vom ÖSV keine Startplätze mehr für Europacuprennen bekommt, erfuhr sie allerdings erst, als ihr Entschluss bereits feststand. Die Vorarlbergerin wurde vor zehn Jahren Kombinations-Juniorenweltmeisterin. Im Weltcup scheint ihr das Verletzungspech an den Fersen zu kleben. Dabei stößt auch die zuletzt verletzte Elisabeth Kappaurer zum Team dazu. Die 30-Jährige kappaurer elisabeth hatte sich vor dem Saisonstart in Sölden eine Korpelverletzung zugezogen, eine Arthroskopie vornehmen lassen müssen. Nach dem schlimmen Schienbeinbruch von Nina Ortlieb, der ihr vorzeitiges Saisonende bedeutete, erwischte es am Sonntag auch Speed-Kollegin Elisabeth Kappaurer.
Cowgirl, Heiratsantrag oder NBA – Ski-Stars genießen ihre freie Zeit im Urlaub
Deshalb ist es nun an der Zeit, auf die Signale meines Körpers zu hören und ein neues Kapitel in meinem Leben aufzuschlagen,“ erklärt Elisabeth Kappaurer. Die Italienerin setzte sich in ihrem Heimrennen 0,11 Sekunden vor der schwedischen Olympiasiegerin Sara Hector durch. Dritte wurde die Halbzeitführende Petra Vlhova aus der Slowakei (+0,40). Die Österreicherinnen blieben weit hinter den Erwartungen zurück, lediglich Elisabeth Kappaurer zeigte nach schweren Verletzungen mit dem 14. Die Vorarlbergerin hatte sich mit Startnummer 46 als 28.
So will Brennsteiner dem Sölden-Trauma trotzen
Während der letzten Rehaphase erkannte sie, "dass ich körperlich nicht mehr das höchste Niveau erreiche, das nötig ist, um vorne mitmischen zu können." Die schweren Pistenverhältnisse im Piemont waren zwar keine Hilfe, aber auch kein Hindernis. Mir hat es getaugt, es war schwer, aber jetzt kann ich umso mehr strahlen.“ Ein gutes halbes Dutzend Mal stand die Vorarlbergerin bisher im Weltcup in den Top 15.
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„Während der letzten Reha-Phase habe ich gemerkt, dass ich körperlich nicht mehr das höchste Niveau erreiche, das nötig ist, um vorne mitmischen zu können“, erklärte Kappaurer ihren Rücktritt. Trotz der Probleme feierte sie 2014 den Junioren-WM-Titel in der Super-Kombination und wurde dreifache österreichische Meisterin im Riesenslalom. Elisabeth Kappaurer ist ein echtes Ausnahmetalent im alpinen Skisport.
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